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Tipp des Monats

 
Jaffa Road

Jaffa Road

von Speck, Daniel

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Eine Schriftstellerin aus New York erbt nach dem Tod ihres besten Freundes dessen Hund Apollo, eine alternde dänische Dogge. Nur widerwillig nimmt sie ihn in ihre winzige Wohnung auf und es beginnt eine berührende Geschichte über eine Freundschaft der besonderen Art, in der sich Mensch und Hund gegenseitig Trost spenden. Ohne Kitsch und einfach wunderbar!

Nachdem die Anwältin Solène einen Prozess verliert und sich ihr Mandant das Leben nimmt, stellt sie ihr eigenes Leben infrage. Nach einem Zusammenbruch sucht sie eine ehrenamtliche Aufgabe und lernt das Haus der Frauen kennen, eine Zuflucht für gestrandete Frauen aus alles Welt. Sie schreibt für die Frauen Briefe, die diese aus verschiedenen Gründen nicht selbst verfassen können. . .

Ein Mord im April 1945 in der Nähe von Flensburg. Ein flüchtiger Häftling, der schnell zum Mörder gemacht werden soll. Ein Ermittler, der nach schweren Verletzungen aus Berlin in die Provinz abkommandiert wurde und der keine Kompromisse mehr machen will. Ein Land in Auflösung, ihre Schergen mit der eigenen Flucht beschäftigt. Die Bevölkerung am Ende ihrer Kraft.

Juri, ein amerikanischer Ornithologe aus Murmansk, kehrt nur ungern nach vielen Jahren in seine Heimat zurück. Sein Vater liegt im Sterben und bittet seinen Sohn, herauszufinden, was mit seiner Mutter, Juris Großmutter Klara passiert ist, die 1950 von der Partei verhaftet wurde. Damals blieb sein Vater Rubin als kleiner Junge verstört zurück und hat nie wieder etwas von seiner Mutter gehört. Juri macht sich auf eine familiäre Spurensuche, bei der ihm klar wird, wie eng sein eigenes Schicksal mit demjenigen seiner Großmutter Klara verbunden ist.

„Ich wollte fragen, ob du dir vorstellen könntest, hin und wieder zu mir zu kommen und bei mir zu schlafen.“ Das fragt Addie ihren Nachbarn Louis. Sie sind beide geschätzt so um die Siebzig und beide sind verwitwet. Es geht darum „die Nacht zu überstehen“, und es ist die Geschichte einer Freundschaft. Eine ruhige Erzählung von den Höhen und Tiefen eines ganz normalen Lebens, ein wunderschön erzähltes Buch!

Jeremiah Salinger, ein junger erfolgreicher Dokumentar-Filmemacher, kommt mit seiner Familie in das Bergdorf Siebenhoch in Südtirol, der Heimat seiner Frau. Um sich nach einem traumatischen Erlebnis abzulenken, beginnt Jeremiah sich mit einer alten Geschchte zu beschäftigen. Vor dreißig Jahren kamen drei junge Wanderer auf grausame Weise zu Tode. Die Geschichte zieht Jeremia an wie ein Sog und den Leser mit. Immer wenn man denkt, jetzt ist die Lösung ganz nahe, wendet sich die Geschichte, bis zur letzten Seite Spannung und eine unheimliche Ahnung.